Für die Einwohner der sinistrierten Gebiete Luxemburgs ist das Buch geschrieben. Die Kämpfe, die sich während der Rundstedt-Offensive in Nord- und Ostluxemburg abspielten, können an Härte und Erbitterung nur mit denen von Cassino oder der Normandie verglichen werden. Die Ruinendörfer des Öslings gehören zu den traurigsten aller europäischen Schlachtfelder.
Bisher fehlte der Überblick über die furchtbaren Ereignisse der Wintermonate 1944-1945. Ein jeder kannte die eigenen Erlebnisse dieser Schreckenswochen oder höchstens die seines Dorfes. Doch der Zusammenhang mit dem Frontgeschehen des Nachbardorfes war ziemlich unbekannt und noch viel mehr die Gesamtschau über die militärischen Operationen auf den Bergen und in den Schluchten des Öslings. Diese Lücke will vorliegendes Werk ausfüllen.
Der Bauer soll erfahren, welche Rolle sein Dorf, oft sogar sein Hof im Gesamtgeschehen spielte. Die Frontlinien sollen auf gezeigt werden, ihre Verschiebungen und ihr Ziel. Der Zusammenprall zweier modernster Armeen in einem fast ungangbaren Gelände soll geschildert werden. Patton und von Rundstedt, zwei ebenbürtige Gegner, werden gezeichnet in ihrem gigantischen Ringen um die Ardennen.
Nur wenige Leser werden unsere Öslinger Koppen und Täler bis in die Einzelheiten kennen, und die geographischen Kenntnisse der wenigsten werden ausreichen, um sich ein genaues Bild zu machen von den kleinen Öslinger Höhendörfern, „in denen nie etwas geschehen war“. Um dennoch das Kampf geschehen verständlich zu machen, wurde eine Reihe von Karten eingefügt, in denen die militärischen Operationen eingezeichnet sind.

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